Aktuelles vom Behindertenbeirat Odenwaldkreis
Willkommen auf der „Aktuelles"-Seite des Behindertenbeirats Odenwaldkreis! Hier finden Sie alle Neuigkeiten zu unseren Vorträgen, Veranstaltungen und wichtigen Informationen zum Download.
Jubiläum Pflegestützpunkt in Erbach am 19. Oktober 2026
Der Pflegestützpunkt in Erbach hat am 19. Oktober 2026 sein zehnjähriges Jubiläum mit einem Informationstag im Landratsamt im Odenwaldkreis gefeiert.
Die Einrichtung hat sich seit ihrer Gründung als unverzichtbare Anlaufstelle etabliert und verzeichnete allein im Jahr 2024 rund 1.470 Beratungskontakte. Sie können den vollständigen Artikel auf der Website des Odenwaldkreises nachlesen.
Der Markt der Möglichkeiten bot Gelegenheit zum Kennenlernen regionaler Ansprechpartner und zum direkten Austausch.
Die Vorträge zur Pflegebegutachtung (Vera Gualdi, Medizinischer Dienst Hessen),
Fördermöglichkeiten für die Wohnraumanpassung (Jutta Stegmüller und Claus Weber, Wohnungsbauförderstelle und der Beitrag zu Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen (Franziska Eisberg, Betreuungsbehörde) waren sehr informativ.
Den Beirat repräsentierten Frau Hoffmann und Frau Nennstiel.

Frau Hoffmann und Frau Nennstiel

Förderbescheid – Michelstadt wird barrierefrei
Am 26. September 2026 überbrachte die hessische Sozialministerin Heike Hofmann der Stadt Michelstadt einen Förderbescheid über 85 Prozent der förderfähigen Kosten – insgesamt rund 900.000 Euro.
Auch der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Herr Winkel, ließ es sich nicht nehmen, persönlich an diesem wichtigen Termin teilzunehmen.
Ein Erfolg, der zeigt, was möglich ist, wenn Politik, Verwaltung, Betroffene und engagierte Bürgerinnen und Bürger es wollen und gemeinsam an einem Ziel arbeiten.
Zustande kam dieser Erfolg durch die Arbeit der Cittaslow-Arbeitsgruppe „Barrierefreies Michelstadt" der Politiker aller Fraktionen, engagierte Bürger und Vertreter/innen sozialer Gruppen, z.B. dem VdK und dem Vorstand des Behindertenbeirats angehören. Barrierefreiheit und Inklusion sind feste und zertifizierungsrelevante Kriterien des internationalen Cittaslow-Netzwerks, das sich für lebenswerte Klein- und Mittelstädte einsetzt.
Herr Prassel, Stadtrat und VdK-Teilhabeberater für Barrierefreiheit in Bad Vilbel, vermittelte den Kontakt zu Herrn Winfried Kron, Leiter der Stabsstelle UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).
Nach einem gemeinsamen Stadtrundgang überzeugten Hajo Prassel und Herr Kron Stadtverordnete und Bürgermeister davon, einen erfolgreichen Förderantrag zur Verbesserung der Barrierefreiheit in der historischen Innenstadt zu stellen.
Das städtische Bauamt, insbesondere Frau Erle und Herr Shahgholi, unterstützte die Ausarbeitung maßgeblich.
Der Antrag war erfolgreich und ist Teil der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
Geplant sind 18 Maßnahmen, die einen barrierefreien Weg vom Bahnhof bis in die Innenstadt ermöglichen sollen.
Dazu gehören ebene Pflasterflächen, abgesenkte Bordsteine, taktile Leitsysteme, zusätzliche Behindertenparkplätze und Rampen.
Das Projekt zeigt: Historischer Charme und Barrierefreiheit schließen sich nicht aus. Vielmehr lässt sich das Stadtbild bewahren und gleichzeitig die Teilhabe aller Menschen am Stadtleben verbessern.
Resümee: Behindertentestament – Vorsorge mit Weitblick
Informationsabend des Beirats für Menschen mit Behinderung und der Behindertenbeauftragten des Odenwaldkreises
Wie kann ich mein Kind mit Behinderung absichern, wenn ich selbst einmal nicht mehr da bin? Diese existenzielle Frage stand im Mittelpunkt eines gut besuchten Informationsabends, zu dem der Beirat für Menschen mit Behinderung und die Behindertenbeauftragte des Odenwaldkreises, Regina Hoffmann, in Kooperation mit der Niederramstädter Diakonie (NRD) Südhessen eingeladen hatten.
Für den Abend konnten dank der Unterstützung der NRD zwei ausgewiesene Expertinnen gewonnen werden: Ruth Mundanjohl, erfahrene Fachanwältin für Erbrecht, sowie Clara Lama Lois, Unternehmensjuristin und zertifizierte Datenschutzbeauftragte. Beide vermittelten die teilweise komplexen rechtlichen Zusammenhänge anschaulich und verständlich und gaben den Besucherinnen und Besuchern wichtige Informationen zur rechtzeitigen Nachlassplanung.
Im Mittelpunkt des Vortrags stand das sogenannte Behindertentestament. Ohne eine entsprechende testamentarische Regelung greifen grundsätzlich die gesetzlichen Erbfolgeregelungen – auch bei Kindern mit Behinderung. Beziehen diese Sozialleistungen, kann eine Erbschaft Auswirkungen auf die weitere Leistungsgewährung haben, da Einkommen und Vermögen unter bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt werden.
Ein individuell gestaltetes Behindertentestament kann eine Möglichkeit bieten, den Menschen mit Behinderung am Nachlass der Eltern teilhaben zu lassen und gleichzeitig die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. So können zusätzliche Zuwendungen beispielsweise dazu beitragen, die persönliche Lebensqualität zu verbessern, ohne die notwendige staatliche Unterstützung unnötig zu gefährden.
Besonders eindringlich warnten die Referentinnen davor keinerlei Vorsorge zu treffen.
Eine frühzeitige Beratung durch fachkundige Experten sei daher von großer Bedeutung.
Ein Behindertentestament müsse immer individuell auf die jeweilige Familiensituation und die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen abgestimmt werden. Bereits kleine Fehler oder ungenaue Formulierungen könnten erhebliche Auswirkungen haben und die gewünschte Absicherung gefährden.
Nach dem Vortrag nutzten die zahlreich erschienenen Gäste die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen und konkrete Fallkonstellationen zu besprechen. Dabei zeigte sich, wie groß der Informations- und Beratungsbedarf bei betroffenen Familien ist.
Der Informationsabend machte deutlich, dass eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema Erbrecht ein wichtiger Baustein sein kann, um die Zukunft eines Menschen mit Behinderung langfristig zu sichern. Vorsorge bedeutet dabei nicht nur, Vermögen zu regeln, sondern vor allem, Verantwortung für die Zukunft des eigenen Kindes zu übernehmen.

Foto von links nach rechts Frau Lama Lois, Frau Mundanjohl, Frau Nennstiel, Frau Busch NRD
Resümee zum Geschwisterwochenende vom 04.09.-06.09.2026
Der Unterstützungsverein Christophorus e. V. Südhessen hat im September 2026 die Premiere seines ersten „Geschwister-
Wochenendes" im Sonnenscheinhaus Christophorus in Erbach-Erlenbach gefeiert.
Sechs Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren erlebten dort drei Tage voller Gemeinschaft, Kreativität und Stärkung.
Aufgrund des großen Erfolgs ist für das Jubiläumsjahr 2027 bereits eine Fortsetzung geplant.
Hier ist eine Übersicht zu den Aktivitäten, Hintergründen und Beteiligten des Wochenendes:
Das Programm und die Highlights
• Zukunftswerkstatt: Im Workshop „Ich bin wichtig – Träume und Pläne für die Zukunft" (geleitet von Milena Wolf-Hauke) standen die eigenen Stärken und Wünsche der Kinder im Mittelpunkt. Die Ergebnisse wurden am Sonntag den Familien präsentiert.
• Kreative Holzarbeiten: Unter der Anleitung von Birgit Nennstiel bauten die Kinder Kreisel, Vögel und Flugzeuge.
• Selbstverteidigung & Spiele: Geleitet von Manuela Becht lernten die Teilnehmenden, selbstbewusst aufzutreten und eigene Grenzen zu setzen.
• Kulinarisches: Gemeinsam wurde Flammkuchen gebacken und gegessen (unterstützt von Sonja Petersik sowie Thomas und Sybille Lohrbächer-Crößmann).
• Musik zum Sonnenuntergang: Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Gitarrenspiel und Singen mit Sebastian Schimmel, dem Frontmann der Odenwälder Band OEL.
Der Hintergrund: Warum ein Geschwister-Wochenende?
Die Idee entstand aus persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen der Vereinsverantwortlichen an der Christophorus Schule in Mühltal. Wenn ein Kind in der Familie eine Behinderung oder schwere Erkrankung hat, fordert dies viel Zeit und Aufmerksamkeit der Eltern. Nicht-behinderte Geschwisterkinder stecken daher oft zurück.
Die 1. Vorsitzende des Vereins, Elisabeth Mühlhäuser, erklärt im Interview, dass die Belastung für Geschwisterkinder ohne Ausgleich gravierende negative Folgen haben kann (wie Leistungsabfall oder psychische Krisen). Inspiriert wurde das Projekt zudem durch einen Besuch beim österreichischen Kinderhospiz-Verein Sternthalerhof vor über 20 Jahren. Mit dem Bau des Sonnenscheinhauses konnte dieses Herzensprojekt nun realisiert werden.
Über den Verein und das Sonnenscheinhaus
Das Sonnenscheinhaus Christophorus in Erbach-Erlenbach ist ein barrierefreies „Haus der Inklusion", in dem Menschen mit und ohne Behinderung Ruhe und Erholung finden. Es wurde vom Unterstützungsverein Christophorus e. V. (Sitz in Michelstadt) initiiert, maßgeblich mitfinanziert und per Schenkungsvertrag an die Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) übergeben, um den langfristigen Betrieb zu sichern. Der Verein und die NRD arbeiten bereits seit über drei Jahrzehnten erfolgreich zusammen.

Wichtige Änderungen 2026 auf einen Blick:
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) für behinderte Menschen im Elternhaushalt:
Voraussetzungen: Vollendung des 18. Lebensjahres, dauerhafte volle Erwerbsminderung (festgestellt durch Rentenversicherung, z.B. bei Werkstattbeschäftigten).
Einkommen der Eltern: Nur bei über 100.000€ Bruttoeinkommen pro Elternteil wird ein Unterhaltsbeitrag von ca. 32-43€ monatlich fällig.
Vermögen: Das behinderte Kind darf ein Schonvermögen von 10.000€ besitzen.
Wohnen & Unterkunft: Auch bei Mietfreiheit im Haus der Eltern können anteilige Kosten für Heizung und Nebenkosten übernommen werden.
Antragstellung: Erfolgt beim örtlichen Sozialamt.
Leistungsumfang: Regelsatz für den Lebensunterhalt, Mehrbedarf (falls zutreffend, z.B. Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen G) und angemessene Unterkunftskosten.
Pflegegeld: Pflegegeld wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.
Der Verlängerungsantrag muss (ca. 4–6 Wochen vorher) unaufgefordert, bestenfalls digital, gestellt werden. Eine Verlängerung erfolgt nicht automatisch!
Wohnt das volljährige behinderte Kind bei den Eltern, werden die Eltern laut Gesetz nicht zum Unterhalt herangezogen, sofern ihr jährliches Bruttoeinkommen unter 100.000 Euro liegt
Wichtig
Befristung: Der Bewilligungszeitraum beträgt 12 Monate und muss danach jährlich neu beantragt werden!
Änderungen bei Einkommen oder Wohnsituation immer angeben
Version in einfacher Sprache
Grundsicherung für behinderte Menschen (ab 18)
● Sie bekommen Geld, wenn Sie nicht arbeiten können (dauerhaft voll erwerbsgemindert).
● Ihre Eltern müssen kein Geld zahlen, wenn sie weniger als 100.000 Euro im Jahr verdienen.
● Sie dürfen bis zu 10.000 Euro sparen.
● Wenn Sie bei Ihren Eltern wohnen, können Heizung und Nebenkosten bezahlt werden.
● Den Antrag stellen Sie beim Sozialamt.
Sie bekommen:
● Geld zum Leben
● Extra-Geld (zum Beispiel bei Schwerbehinderung)
● Geld für Wohnkosten
● Pflegegeld zählt nicht als Einkommen.
● Sie bekommen das Geld für 12 Monate.
→ Danach müssen sie neu beantragen (bitte rechtzeitig, 4-6 Wochen vorher).
Wichtig:
● Melden Sie Änderungen sofort (zum Beispiel bei Einkommen oder wenn sie umziehen).
Verhinderungspflege
Gemeinsamer Jahresbetrag: Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege verschmelzen zu einem Budget von insgesamt 3.539 € pro Kalenderjahr, welches flexibel einsetzbar ist.
Verkürzte Abrechnungsfrist: Kosten müssen zwingend bis zum 31. Dezember des Folgejahres eingereicht werden, danach verfällt der Anspruch.
Dauer: Die Ersatzpflege ist für bis zu sechs Wochen (42 Tage) möglich, wobei die bisherige strikte Unterscheidung zur tageweisen Nutzung wegfällt und ein flexiblerer Rahmen bis zu 8 Wochen bzw. 56 Tagen besteht.
Voraussetzungen: Der Pflegebedürftige muss Pflegegrad 2 bis 5 haben und mindestens 6 Monate in häuslicher Pflege sein.
Leistungszahlung: Während der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld in vielen Fällen anteilig (50%) weitergezahlt.
Version in einfacher Sprache
Verhinderungspflege
💶 Neues Gesamtbudget: Bis zu 3.539 € pro Jahr für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege gemeinsam, flexibel nutzbar.
👥 Unabhängig vom Pflegegrad: Anspruch besteht für Pflegegrade 2-5 und mindestens 6 Monate häuslicher Pflege.
Wichtig:
⏱️ Kürzere Frist: Kosten aus 2026 müssen bis 31.12.2027 eingereicht werden.
EU-Behindertenausweis (European Disability Card)
Einfach reisen in Europa
Ein neuer, einheitlicher Nachweis für Menschen mit Behinderungen in der EU.
Einführung: ab Mitte 2026
EU-weit verfügbar bis spätestens 2028
Ihre Vorteile:
✔ Gleiche Vergünstigungen wie Einheimische
✔ Ermäßigter oder freier Eintritt
✔ Unterstützung durch Assistenz
✔ Vorteile bei Verkehr, Kultur und Freizeit
Gültigkeit:
✔ Für Reisen bis zu 3 Monaten
✔ Ergänzt den nationalen Schwerbehindertenausweis
✔ Voraussetzung: in der Regel GdB ab 50
Beantragung:
✔ Über nationale Behörden (z. B. Versorgungsämter)
✔ Physisch und digital verfügbar
Kosten:
✔ Kostenlos
Zusätzlich geplant:
🚗 Einheitlicher EU-Parkausweis
Hintergrund:
EU-Richtlinie seit 4. Dezember 2024 in Kraft
Umsetzung in nationales Recht bis Juni 2027
Ziel:
Mehr Teilhabe, weniger Bürokratie und barrierefreies Reisen in Europa 🇪🇺
Version in einfacher Sprache
EU-Behindertenausweis
Der EU-Behindertenausweis ist ein neuer Ausweis für Menschen mit Behinderungen.
Er gilt in allen Ländern der Europäischen Union.
👉 Der Ausweis kommt ab dem Jahr 2026.
👉 Spätestens 2028 soll es ihn überall geben.
Wofür ist der Ausweis da?
Wenn Sie in ein anderes EU-Land reisen (bis 3 Monate), können Sie zeigen: Ich habe eine Behinderung.
Das bringt Ihnen Vorteile:
Ermäßigter oder kostenloser Eintritt
Hilfe durch Assistenz
Vergünstigungen bei Bus, Bahn oder Freizeit
Wichtig:
Sie brauchen weiterhin Ihren deutschen Schwerbehindertenausweis
Der EU-Ausweis ist nur eine Ergänzung
Kosten:
Der Ausweis ist kostenlos.
Parken:
Es soll auch einen neuen Parkausweis geben, der in der ganzen EU gilt.
Finanzielle Pauschbeträge:
Die Behinderten-Pauschbeträge für die Einkommensteuer gelten weiterhin in der 2021 verdoppelten Höhe, wobei für 2026 folgende Werte relevant sind (Auszug):
• GdB 50: 1.140 Euro
• GdB 80: 2.120 Euro
• GdB 100 / Merkzeichen „H" oder „Bl": 7.400 Euro
Nähere Informationen finden sie unter folgenden Links:
Familienratgeber für Menschen mit Behinderung und ihre Familien | Familienratgeber und Neuerungen für Menschen mit Behinderung
Welt-Down-Syndrom-Tag – Vielfalt sichtbar machen
Jährllich am 21.3. ist Welt-Down-Syndrom-Tag. Dieses Datum steht für das besondere Merkmal des Down-Syndroms: das 21. Chromosom ist dreifach vorhanden. Hier finden sie Fotos vom diesjährigen Event:
Zeller Brücke Taximobil für Menschen mit Mobilitätsproblemen
Für Menschen mit Mobilitätsproblemen besteht die Möglichkeit über Garantiert Mobil ein Taximobil zu buchen.
Dies sollte mindestens eine Stunde im Voraus erfolgen.
Bei 24 Stunden im Voraus erhält man 20 % Ermäßigung,
bei 5 Tagen im Voraus 30 %.
Der Preis errechnet sich aus dem ÖVP und Zuschlag je nach Entfernung und ist somit deutlich billiger als ein Taxi.
Von Höchst aus fährt Taxi Herzog, von Michelstadt Taxi Gino (als Beispiel).
Man kann die Fahrten entweder über die App Garantiert Mobil oder über die Servicenummer 06061-979988 der OREG buchen.








